DAS KÜNSTLICHE HÜFTGELENK
Wenn Ihnen die konservativen und gelenkerhaltenden Behandlungsmöglichkeiten dauerhaft keine Lebensqualität und Mobilität mehr ermöglichen, wird Ihnen Ihr Arzt die Implantation eines künstlichen Gelenks, einer sogenannten Endoprothese, empfehlen. Dies bietet Ihnen die Chance, sich wieder auf natürliche Art zu bewegen, sportlich aktiv zu sein, den beruflichen Alltag besser zu meistern und mit dem Partner, Kindern oder Enkeln die Freizeit zu genießen.
DIE HÜFT-ENDOPROTHESE
GESCHICHTE
Kopfprothesen aus Elfenbein gab es bereits 1922. Im Jahr 1938 wurde die erste eigentliche Hüftkopfprothese implantiert, deren Pfanne und Hüftkopf aus rostfreiem Stahl angefertigt waren. Mitte der 40er Jahre wurden dann Tausende von Plexiglaskopfprothesen eingesetzt, was sich aber nicht bewährt hat. Der Brite Sir John Charnley verbesserte 1962 den Gelenkersatz
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