DAS KÜNSTLICHE HÜFTGELENK
entscheidend: Mit einem in der Zahnmedizin bewährten Kunststoff verankerte er die Prothesenteile stabiler und belastbarer im Oberschenkelknochen. Um eine geringe Reibung der Gelenkflächen zu erzielen, die unmittelbar aufeinander treffen (Gleitpaarung), kombinierte er die Werkstoffe Metall für den künstlichen Hüftkopf und Kunststoff für die Hüftpfanne. In den 70er Jahren beherrschten dann von M.E. Müller und B.G. Weber entwickelte reibungsarme Keramik/Keramik-, Polyethylen/Keramik- und Metall/Metall-Gleitpaarungen die Hüftendoprothetik. Implantate werden heute aus besonders körperverträglichen Titan- und Cobalt-Chrom-Legierungen gefertigt. Die im Fertigungsprozess heiß geschmiedeten Metalle sind sehr widerstandsfähig und halten dauerhaft den im Körper auftretenden Druck- und Biegebelastungen stand.
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