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DAS KÜNSTLICHE KNIEGELENK

gewissermaßen zum Vater des heutigen Knochenzements. In den 50er Jahren begann man, Schlittenprothesen aus Metall und Polyethylen über die Gelenkflächen zu setzen. Ende der 50er Jahre wurden reine Scharniergelenke entwickelt. Bei diesen Prothesen erfolgt die Verankerung über Stile, die in der Markhöhle von Ober- und Unterschenkel einzementiert werden. Anfang der 70er Jahre wurden die Scharniergelenke erstmals zu achsfreien, ungekoppelten Rotationsgelenken weiterentwickelt. Sie ließen bei gebeugtem Knie eine Rotation (Drehung) zu.

HEUTIGER STANDARD
Etwa 100.000 Mal pro Jahr wird eine Knie-Endoprothese in deutschen Kliniken eingesetzt. Durch verbesserte Materialien, perfektionierte Herstellungstechniken, günstige Formgebung und knochenfreundliche Oberflächengestaltungen gehört der Einsatz künstlicher Gelenke heute zu den erfolgreichsten und häufigsten Behandlungsmethoden in der Medizingeschichte. Ein Schwerpunkt in der Forschung ist nach wie vor die          weiter...